Herbstausstellung auf hohem Niveau

"salzgitter-gruppe" zeigt 80 Exponate im Atrium des Rathauses

Von Klaus Karich

LEBENSTEDT. "In Salzgitter gibt es zahlreiche Kunstströmungen in Gemeinschaften und Gruppierungen, die das Leben in der Stadt vielseitig gestalten", erklärte Oberbürgermeister Helmut Knebel im Atrium des Rathauses anlässlich der Vernissage zur 44. Herbstausstellung.

Eine dieser Strömungen präsentierte sich in der "salzgitter-gruppe", ohne die Kunst in Salzgitter kaum vorstellbar sei, so Knebel weiter über die Künstlergemeinschaft, die für die Ausstellung verantwortlich ist.

Der Oberbürgermeister freute sich darüber, dass die Ausstellung wieder im Rathaus stattfindet. Die Ausstellungen der "salzgitter-gruppe" gehören zur Tradition des Rathauses. 17 Mitglieder der Gruppe und zwei Gäste bewiesen trotz der Gemeinschaft individuelle Eigenständigkeit, mit der viele Besucher des Rathauses konfrontiert würden, führte Knebel weiter aus. Er hieß die Künstler und zahlreichen Gäste - es waren weit über 100 - im Rathaus willkommen.

Wie bei der Gruppe üblich wurden 80 Exponate gemeinsam aus den von den Mitgliedern eingereichten Arbeiten ausgewählt. Bei einem Rundgang war festzustellen, dass ein hohes künstlerisches Niveau die Beiträge auszeichnet. Es gibt offensichtlich in der Weiterentwicklung der Mitglieder keine Stagnation. Einige sind allerdings mit ganz neuen Ausdrucksformen vertreten.
Zur Tradition der Vernissagen gehört auch eine Einführung in die Arbeiten von Margot Michaelis. Sie stellte eingangs fest, dass die Anerkennung der Bildenden Kunst als Teil der Gesamtkultur weiterhin hinter ihrer eigentlichen Bedeutung stehe.

In Salzgitter sei es nach der Veränderung des Schulgesetzes nur unter größten Anstrengungen gelungen, das Fach Kunst an einem halben Profil als Abiturfach zu erhalten. Die Mitglieder der "salzgitter-gruppe" hätten dabei engagiert geholfen, meinte Michaelis.

Für die Mitglieder der "salzgitter-gruppe" sei das vergangene ein produktives Jahr gewesen. Es sei eine vielseitige, malerische und farbige Schau geworden, in der Erinnerungen bildhafte Gestalt angenommen hätten. Licht in seinen vielen Schattierungen diente zur stimmungsvollen Komposition, stellt die Referentin fest. Margot Michaelis ging auf die Arbeiten der ausstellenden Künstler näher ein. Eine ganze Reihe der Maler hätten Erinnerungen an Landschaften komponiert, und andere haben Figuren in den Mittelpunkt ihrer Werke gestellt.

Ausgestellt haben: Klaus Berner, Michael Ewen, Horst Freymann, Gunther Fritz, Dan Groll, Helga Groll, Susanne Hesch, Bernhard Hollmig, Heinrich-Hugo Ibold, Roland Küblbeck, Peter Kuhl, Helmut Lingstädt, Heide Lühr-Hassels, Dieter Michaelsen, Wolfgang Schneider, Wolfgang Spittler, Ursula Trams sowie als Gäste Jutta Temp und Marianne Zumstein.

Helmut Lingstädt bedankte sich als Sprecher der Gruppe bei der Stadt für die Unterstützung und die Gastfreundschaft und bei den Besuchern für das große Interesse an der Ausstellung.

Die Ausstellung ist bis zum 18. Dezember zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu besichtigen: Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr.

Die ausstellenden Künstler und ihre Gäste stellten sich dem Fotografen zum Gruppenfoto.

Foto: Klaus Karich

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